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Responsive Webdesign – Ein Mehraufwand, der sich lohnt?

Erschienen am: So, 16.12.2012

So sieht die Webseite www.cont-act.ch in etwa auf einem Smartphone aus:

In den letzten Jahren hat sich das Internet vom üblichen Desktoprechner hin zu einer grossen Bandbreite von Benutzergeräten verschoben. Bei vielen Webseiten zeigt die Statistik auf, dass rund die Hälfte der Nutzer die Seiten von unterwegs aufrufen. Die Webseite muss sich deswegen zukünftig immer mehr den besonderen Bedürfnissen von mobilen Nutzern anpassen.

Grundsätzlich zwei Möglichkeiten

Zum Optimieren von Webseiten für mobile Endgeräte gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder man filtert die unterschiedlichen Geräte und zeigt ihnen speziell ausgearbeitete Webseiten an (der Server sendet den verschiedenen Geräten auch verschiedenen Code). Oder man sendet allen Geräten denselben Code, welcher sich aber je nach Grösse des Anzeigegeräts anpasst (was als Responsive Webdesign bezeichnet wird).
Der Einsatz der zwei unterschiedlichen Möglichkeiten muss individuell geklärt werden. Bei responsiven Seiten ist tendenziell der Aufwand zur Instandhaltung  und Aktualisierung der Webseite geringer.

Responsive Darstellung in der Praxis

Vor einigen Tagen konnten wir mit www.cont-act.ch unseren ersten Internetauftritt veröffentlichen, welcher sich automatisch den Endgeräten anpasst. Der zeitliche Aufwand war um einiges grösser als für einen üblichen Webaufritt, welcher nur für Desktoprechner optimiert ist. Bei der Projektplanung von responsiven Webseiten müssen daher auch mehr finanzielle Mittel eingeplant werden. Wo sich der Einsatz von dieser neuen Technologie lohnt, sollte individuell betrachtet werden. Verallgemeinert sind es besonders Webseiten, die über die Sozialen Medien (Facebook, Twitter usw.) verbreitet werden, die auch einen grösseren Anteil an mobilen Nutzern aufweisen.

Alte Zöpfe abschneiden

Durch Responsives Webdesign wird die Anzahl von unterschiedlichen Endgeräten (mit unterschiedlichen Browsern, Browserversionen, Auflösungen und Einstellungen) um ein Vielfaches grösser. Da damit auch der Testaufwand überproportional steigt, haben wir uns entschieden bei zukünftigen Projekten definitiv alte Zöpfe abzuschneiden. Besonders der InternetExplorer verursacht häufig zahlreiche spezielle Anpassungen. Neue Webseite werden daher nur die neusten zwei Versionen vom InternetExplorer (aktuell IE9 und IE10, Dezember 2012) unterstützen.

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